Zurück zur Quicktipp ÜbersichtBandmerch verkaufen

Alleine mit der Musik ist es heutzutage schwierig, als Band oder Künstler sein Geld zu verdienen. Vor allem dann, wenn man gerade erst angefangen hat. Der Verkauf von Merch eignet sich neben Konzerten und Verkauf von CDs gut als zusätzliche Einnahmequelle.
Deshalb findet ihr in den folgenden Punkten ein paar Tipps, mit denen ihr euren Merchverkauf ankurbeln könnt.

1. Merch – was wollt ihr anbieten?

Zunächst ein paar Ideen, welche Dinge ihr anbieten könnt. Ob ganz klassisch oder ein paar ausgefallene Dinge. Lest sie euch in Ruhe durch und überlegt, was davon gut zu euch passen würde und vor allem: was eure Fans toll finden würden. Das ist beispielsweise von Durchschnittsalter oder Geschlecht abhängig. Geht ihr Richtung Justin Bieber, ist eure Zielgruppe unter 18. Hier würden Strampler beispielsweise eher wenige Abnehmer finden.
Zu Beginn ist es auf jeden Fall hilfreich, sich nur auf ein kleines Sortiment zu beschränken. Außerdem ist für euch und eure Fans ein Mix aus „größeren“ Sachen wie Shirts oder Hoodies und „kleineren“ Sachen wie Buttons oder Aufklebern von Vorteil. Denn vor allem die kleineren Dinge kommen besser in Umlauf, da sie als Andenken oder Mitbringsel leicht verschenkt werden können.

  • Shirts / Tops / Hoodies
  • Taschen
  • Mützen
  • Sticker
  • Buttons
  • Autogrammkarten
  • Kulis
  • Babyshirts / Strampler
  • Kissen
  • Decken
  • Handtücher
  • Bettwäsche
  • Schuhe
  • Plakate / Poster

2. Ansprechende Motive für euren Merch

Nun ist natürlich auch die Überlegung, womit ihr euren Merch bedrucken lassen möchtet. Anregungen könnt ihr euch jederzeit bei anderen Bands suchen. Ihr könnt eure Produkte mit folgenden Dingen bedrucken:

  • euer Logo
  • euer Schriftzug
  • ein passender Spruch
  • eine Grafik
  • ein Foto

Das wichtigste dabei:
Na klar, die Motive sollten natürlich eure Zielgruppe ansprechen und sollten qualitativ hochwertig sein. Vor allem wenn ihr vorhabt, Teile von Fotos auf eure Shirts zu drucken. Euer Bandname/Logo  sollte immer gut lesbar sein, denn eure Fans laufen ja quasi Werbung für euch.

Und wenn das Merch Motiv grafisch gut gestaltet ist, werden eure Fans von ihren Freunden und Bekannten gefragt, welche Band das ist und wo man das kaufen kann. Eure Fans werden dann natürlich ganz stolz erzählen, wer ihr seid und vor allem wie genial ihr seid. Eventuell habt ihr so ein paar Musikverrückte mehr, die auf euch aufmerksam werden.

3. Plattformen zum Verkaufen

Verkauft eure Shirts über mehrere Plattformen. Sowohl offline bei euren Konzerten, als auch online.

3.1 Merchandising auf Konzerten verkaufen

Wenn ihr ein Konzert gebt, solltet ihr auf jeden Fall einen Merchandising Stand haben. Stellt ihn so auf, dass man ihn beim rein- und rausgehen sofort sieht. Um direkt einen guten Eindruck zu erwecken und die Neugier zu wecken, richtet ihn so her, dass man die Motive auf euren Shirts gut erkennen kann und es ordentlich aussieht. Ihr könnt beispielsweise auch gut sichtbare Banner oder eine Lichterkette anbringen, um die Aufmerksamkeit zu steigern. Der Stand sollte den ganzen Abend über immer besetzt sein. Wenn ihr jemanden habt, der für euch am Stand steht, denkt daran, dass ihr auch selbst immer wieder dort vorbeischaut. Trefft euch beispielsweise nach dem Konzert dort mit euren Fans, macht Fotos und signiert Autogrammkarten.

Wenn mal wieder das ganze Geld für Getränke, Garderobe und Fahrtkosten draufgegangen ist, ist es eine gute Möglichkeit für die Fans, wenn sie eure Merchandising Produkte auch online bestellen können.

Als Band Merch verkaufen

3.2 Merch Online verkaufen

Um euren Merch online zu verkaufen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Ihr könnt die Shirts beispielsweise bei Anbietern wie Spreadshirt erstellen. Ihr eröffnet dort einen eigenen Shop und erstellt dort eure Shirts, indem ihr euer Motiv hochladet und die Shirts gestaltet. Das geht super einfach. Ihr könnt eure Fans dann mit einem Link auf euren Shop leiten. Den Rest übernimmt euer Anbieter. Hier habt ihr zwar weniger Arbeit, seid natürlich nicht so frei und könnt euren Fans keine Sticker oder kleine Überraschungen dazupacken.
Da der Anbieter hier Bestellungen, Versand, Rücksendungen etc. übernimmt, habt ihr am Ende auch weniger Gewinn pro verkauftem Shirt.

Ansonsten, wenn ihr die Shirts selbst verkaufen möchtet, dann überlegt euch folgendes:

3.3 ein eigener Merch-Shop

Hierfür gibt es mittlerweile zahlreiche Templates, die ihr auf eurer Website einbauen könnt. Eure Fans können über die Website bestellen, ihr erhaltet die Bestellung und schickt sie raus. Vorteil ist hier natürlich, dass ihr die Bestellung individueller gestalten könnt indem ihr eure Fans überrascht. Legt beispielsweise Sticker, Autogrammkarten oder was euch sonst noch so einfällt mit zur Bestellung. Was immer sehr gut ankommt, sind selbst geschriebene Nachrichten.
Für einen eigenen Shop auf der Website müsst ihr natürlich etwas mehr Zeit aufwenden und euch um alles kümmern – auch das Rechtliche – seid hierbei aber deutlich freier. Zudem macht es einen guten Eindruck bei den Fans, wenn sie direkt bei euch bestellen können.

Wenn ihr noch keinen passenden Druckanbieter an der Hand habt, meldet euch bei uns und wir senden euch die Daten unserer Partner zum Vergleich zu.

4. Merch verkaufen auf andere Art

Kommen wir nun zu einem vielleicht etwas verrückten Punkt. Vorhin haben wir Plattformen wie beispielsweise Spreadshirt angesprochen, auf denen ihr euren eigenen Shop erstellen könnt. Diese Plattformen haben außerdem einen weiteren Vorteil. Denn die Motive, die ihr auf dem sogenannten „Marktplatz“ hochladet, können durch Titel, Keywords und Beschreibung auch von fremden Leuten gefunden werden. Von Menschen, die noch nie etwas von euch gehört haben. Gefällt ihnen euer Design, kaufen sie es sich vielleicht. Hierfür eignen sich dann also eher Designs, bei denen nicht euer Bandname im Vordergrund steht, sondern eine Grafik, welche zu eurer Musikrichtung passt. Den Bandnamen und/oder euer Logo packt ihr hier in der Grafik (nicht zu auffällig) dazu – man sollte ihn aber lesen können. Die Leute kaufen dann also nicht wegen euch das Shirt, sondern weil ihnen das Design gefällt. Nebenbei kommen sie trotzdem nicht drum herum, euren Namen zu lesen und laufen Werbung für euch.